Für Angehörige · Mülheim an der Ruhr Leben mit Demenz
Eine Demenz verändert das Leben einer ganzen Familie. Vieles wird anders, aber nicht alles wird schlechter.
Was im Alltag hilft
- Feste Abläufe und vertraute Orte geben Sicherheit. Veränderungen langsam und angekündigt.
- Kurze Sätze, Blickkontakt, eine Sache nach der anderen. Nicht korrigieren, sondern begleiten.
- Erinnerungen ansprechen: Musik, Fotos, alte Tätigkeiten. Das Gefühl bleibt, auch wenn die Worte fehlen.
- Unruhe hat meist einen Grund: Schmerz, Durst, Langeweile, zu viel Trubel. Danach suchen, statt zu bremsen.
- Sich selbst nicht vergessen. Wer pflegt, braucht Pausen und Menschen, mit denen er reden kann.
Hier finden Sie, was im Alltag hilft, und welche Unterstützung es in Mülheim gibt.
Unterstützung bei uns
- Tagespflege bei Demenz: Struktur, kleine Gruppen und vertraute Gesichter am Tag, abends zu Hause.
- Ambulante Pflege zu Hause, mit Pflegefachkräften, die den Umgang mit Demenz kennen.
- Kleingruppenangebote in unseren Häusern, wenn zu Hause nicht mehr geht: Stationäre Pflege.
- Beratung zu Pflegegrad, Vollmacht und Entlastung durch unser Kundenmanagement.
Diagnose und Begleitung
Die Diagnose stellen Hausärztinnen und Hausärzte, Gedächtnissprechstunden und Fachärzte. Je früher, desto mehr Zeit bleibt, Vollmachten zu regeln und Unterstützung aufzubauen. Wir ersetzen keine ärztliche Beratung, aber wir helfen, den Alltag danach zu organisieren.
Menschen mit Demenz leben in den Wohnbereichen unserer Pflegeeinrichtungen mit – viele suchen danach als „Pflegeheim bei Demenz“.
