Archivbeitrag

Vom FSJ zur Bereichsleitung: Erfolgsgeschichten aus der Pflege

Archivbeitrag vom 20. Januar 2022, übernommen von der bisherigen Website. Angaben beziehen sich auf den damaligen Stand.

Neun Jahre bei den Mülheimer Seniorendiensten, angefangen mit einem Freiwilligen Sozialen Jahr, heute Bereichsleitung im Haus Auf dem Bruch. Ein Gespräch über Umwege, Schlüsselmomente und Teamarbeit.

Wie ging es vom FSJ zur Bereichsleitung?

Nach der Schule wollte ich ursprünglich Chemielaborant werden. Mein FSJ hat mich hierhin geführt, zuerst in die soziale Betreuung, dann in die Pflege. Am Anfang dachte ich noch, Pflege ist nichts für mich. Zeit in der Pflege zu verbringen und Menschen zu helfen hat meine Vorurteile schnell aufgelöst. Als mir die Ausbildung angeboten wurde, habe ich gern angenommen. Danach wollte ich mehr Verantwortung, vor allem für die Schüler, und wurde Praxisanleiter. Später kam die Trainee-Stelle zur Bereichsleitung im Haus Kuhlendahl, jetzt leite ich einen Wohnbereich im Haus Auf dem Bruch.

Gab es einen Schlüsselmoment?

Bei der Zusammenarbeit mit dem Team hat es Klick gemacht. Menschen zu helfen und das Potenzial in diesem Beruf haben mich überzeugt.

Was geben Sie Berufseinsteigerinnen und -einsteigern mit?

Offen und ehrlich mit dem Team kommunizieren. Jeder ist unterschiedlich, und es hilft zu wissen, wo man vielleicht Defizite hat. Ich frage die jüngeren Teammitglieder ganz konkret, womit ich sie unterstützen kann und was sie lernen möchten.

Pflege in drei Worten?

Menschlich, herzlich und immer was Neues. Für die Menschen da sein, das ist es für mich.

Heute: FSJ und Ausbildung · Leitung.